CSU Muenchenplan - page 15

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Der Münchenplan
| Programm der CSU München zur Kommunalwahl 2014
2. Individualverkehr – Autos „unter die Erde“
Die CSU wird für München die Strategie, den motorisierten Verkehr unter der Erde zu führen,
weiterverfolgen.
• München braucht weitere Ring-Tunnel.
• Es wird höchste Zeit, die Landshuter Allee zu untertunneln. Dies ist sowohl aus
verkehrlichen Gesichtspunkten heraus erforderlich als auch aus Gründen des
Schutzes der Anwohner vor Ort, also wegen des Schutzes vor Lärm, Feinstaub
und Abgasen, aber auch aus Gründen einer städtebaulichen Reparatur: Der Stadt-
bezirksteil Gern muss wieder vereint werden.
• Auch der weitere Ring-Tunnel an der Chiemgaustraße ist erforderlich, ebenso wie
• die Einhausung der Tegernseer Landstraße und
• die auf einer privaten Initiative basierende Idee eines Tunnels im Englischen Garten.
• In längeren Zeiträumen gedacht, wird München auch um die Untertunnelung
von großen Einfallstraßen nicht herum kommen, um die Verkehrsprobleme der
Zukunft zu lösen.
• Doch auch der ruhende Verkehr muss soweit wie möglich unter die Erde verlegt werden.
Daher fordern wir einen ganz neuen Ansatz zur Errichtung von Anwohner- und Besuchertief-
garagen im gesamten Stadtgebiet. Dies bietet die Chance, auf der Oberfläche öffentlichen
Raum zum Aufenthalt, für Kinderspielplätze, Plätze für Begegnung, für Fußgänger und
Radfahrer inkl. Fahrradabstellplätze zu schaffen.
• Darüber hinaus muss München als Pionier ein flächendeckendes Parkleitsystem einführen.
Autofahrer müssen direkt zu freien Parkplätzen in Garagen oder im Straßenraum geführt
werden oder bei Parkplatzmangel bereits am Stadtrand zu P&R-Anlagen umgeleitet werden.
• Darüber hinaus muss sich München auch stärker für neue, innovative Mobilitätsformen öffnen.
Dazu gehört zum einen eine verstärkte Unterstützung von Car-Sharing-Modellen, die gerade in
der Innenstadt eine Alternative zum eigenen Auto darstellen können. Zum anderen muss auch
die Elektromobilität, z.B. durch die Bereitstellung von Ladestationen oder den Verzicht auf
Parkgebühren, gefördert werden, um die Emissionen gerade in der Innenstadt zu verringern.
• Insgesamt muss die Steuerung des fließenden Verkehrs nach dem Prinzip der „Grünen Welle“,
zum Beispiel durch eine vernetzte Ampelschaltung, verbessert werden.
• Eine pauschale Einführung von „Tempo 30“ lehnen wir genauso ab, wie eine City-Maut.
Die CSU wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass auch in München an neuralgischen Stellen
über Dialog-Displays eine faktisch wirksame Geschwindigkeitsabsenkung erreicht wird.
• Die CSU München wird eine intensive und dauerhafte Zusammenarbeit mit allen Kommunen
und Landkreisen in Oberbayern verwirklichen.
• Fußgänger und Radfahrer profitieren zum einen von den durch die Tunnel geschaffenen
neuen Räumen, siehe das Beispiel Petuelpark auf dem Petueltunnel.
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