Montag, 24. März 2014

"Ihr Mann hat den größeren Speed!"

180 Sekunden mit Edmund Stoiber

Am vergangenen Sonntag war ich mit meinem Mann beim Basketball-Spiel des FC Bayern München gegen die s.Oliver Baskets Würzburg im Münchner Audi Dome.

Nach dem hart umkämpften Sieg des FCB (98:84) sprach ich mit dem ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber über Sport, Politik, seine Begeisterung für beides und natürlich auch über die letzten Tage im Endspurt zur Stichwahl. Aber seht selbst.



Donnerstag, 13. März 2014

"Ihr Gatte ist ein Spitzenmann"

Drei Fragen an Dr. Charlotte Knobloch

Am vergangenen Dienstag traf ich ca. 60 Damen aus der jüdischen Gemeinde Münchens, um über meine persönliche Sichtweise auf und meine Rolle in diesem Wahlkampf zu sprechen.

Am Rande dieses Mittagessens hatte ich die Gelegenheit, der Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde Dr. Charlotte Knobloch ein paar Fragen zu stellen. Warum diese erfolgreiche Frau so viel positive Energie ausstrahlt, was sie uns für den Wahlkampfendspurt wünscht und einiges Interessantes mehr könnt ihr im Video sehen…“



Donnerstag, 6. März 2014

Die Kunst in der Kunst

Lasst Euch inspirieren!

Letzte Woche habe ich die international bekannte jüdische Künstlerin Ilana Lewitan in der Galerie getroffen, in der zurzeit ihre neuesten Arbeiten ausgestellt sind. Ich war schon im Vorfeld sehr gespannt, denn ich hatte Ilana Lewitan einige Wochen zuvor bei der Eröffnung der jüdischen Kulturtage als sehr interessante Frau kennengelernt.

Schon beim ersten Blick durch die Fenster der Galerie war ich beeindruckt. Von den Farben in den Bildern, die mich sofort in den Bann gezogen haben. Von den Formen, die ich zuerst nicht zuordnen konnte und die sich nach und nach immer deutlicher erklärt haben. Meine Beurteilung von Kunst ist sehr spontan und subjektiv: Entweder sie fasziniert mich auf den ersten Blick oder eben nicht. Hier war ich fasziniert. Sehr sogar. Ich habe die Farben jetzt noch, einige Tage später, in meinem Kopf. Die einzeln dargestellten Körperteile auf den Bildern sorgen erst für eine gewisse Verwirrung, ja sogar Verunsicherung, lösen sich aber bei genauerer Beschäftigung mit dem Bild sehr deutlich auf. Vor allem, wenn man dazu die eigene Geschichte der Künstlerin hört.

Auch Ilana Lewitans „Cubes“ oder „Boxes“ sind beeindruckend. Jeder dieser 20x20x20 cm großen, farbigen Plexiglaswürfel enthält eine eigene Themen-Welt, die aus den verschiedensten Materialen und Gegenständen, wie beispielsweise Puppen oder Spielzeug, gebildet wird. Meine Gedanken beginnen sich zu bewegen, zu fliegen und sich in diesen Welten zu verlieren.

Eigentlich hatte ich in den letzten Monaten selten Zeit, mich in Ausstellungen oder Galerien „rumzutreiben“, obwohl es früher zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehörte. Aber nach diesem Besuch habe ich beschlossen, mir wieder mehr Zeit dafür zu nehmen. Für mich. Für meine Inspiration. Für „fliegende Gedanken“.

Ein bisschen mehr Inspiration würde uns eigentlich allen ganz gut tun. Wir dürfen daher keinesfalls aufhören, Künstler und vor allem junge Kunstschaffende in dieser Stadt zu fördern. Sei es mit bezahlbaren Räumen für Ateliers oder Probenräume. Sei es durch die  Unterstützung bei Ausstellungen oder Konzerten, damit die Kunst auch zu den Menschen kommen kann.

Ilana Lewitans Arbeiten sind jedenfalls mindestens so faszinierend, wie die Künstlerin selbst. Lasst Euch inspirieren und lasst Eure Gedanken fliegen.



Mittwoch, 26. Februar 2014

“One day baby, we'll be old”

Generationen unterstützt Euch!

Als unser Sohn vor knapp acht Jahren geboren wurde und ich anfangs mit einem Schreibaby – gerade tagsüber, wenn mein Mann nicht da war –  ziemlich überfordert und von jeglicher „Intuition“ verlassen war, war es nicht selten unsere Uroma, die mich liebevoll aufgefangen hat. Dann, als sich alles ein bisschen eingespielt hatte, war ich manchmal froh, das Baby kurz bei ihr lassen zu dürfen, um mal alleine in den 200 Meter entfernten Supermarkt einkaufen gehen zu können. Im Gegenzug habe ich für sie den Einkauf mit erledigt und die schweren Sachen bei ihr zuhause gleich verstaut. Ich habe viel von ihr gelernt und ihr dafür ein bisschen meiner Zeit geschenkt. Gerade für sie, die all die Jahre zuvor in der familieneigenen Metzgerei mitgearbeitet hatte, war es schwer, nicht mehr so richtig gebraucht zu werden.

Ich denke, so geht es vielen älteren Menschen. In unserem Alter weiß man gar nicht, wo man die Zeit hernehmen soll, um alles zu schaffen und irgendwann hat man zu viel davon. Der Tag wird zu lang. Gerade deshalb bin ich ein großer Verfechter von Mehr-Generationen-Häusern. Das sind Häuser, in denen unterschiedliche Generationen zusammen leben oder sich regelmäßig treffen. Ältere Menschen übernehmen dort nicht selten die Kinderbetreuung oder auch die Hausaufgabenhilfe, die Eltern der Kinder erledigen beispielsweise Einkäufe oder Fahrdienste für die Älteren. Wir Generationen können und sollten uns gegenseitig unterstützen, egal ob mit Taten oder Worten. Gerade in einer Zeit, in der es die klassische Großfamilie unter einem Dach nicht mehr gibt. Wir können nur voneinander profitieren.

Eine Idealvorstellung? Ja! Aber eine, die Realität werden kann. Es gibt bereits Mehrgenerationen-Projekte, die sehr gut funktionieren. Ich finde es wichtig, diese auszubauen und neue zu planen.

Mit unserer Uroma verbringen wir mittlerweile einfach so viel Zeit wie möglich und unterstützen sie, wo es geht. Weil wir ihr ein bisschen von dem zurückgeben möchten, was sie immer für uns getan hat.



Mittwoch, 19. Februar 2014

Rot ist’s ...

... wenn man nachts die Dachauer Straße heimwärts fährt.

Vorletzten Freitag wurde es mal wieder spät. Erst „Lounge in the City“, dann der erstmals veranstaltete Bürgerball im Deutschen Theater. Anregende Gespräche. Viel positives Feedback auf den Wahlkampf. Kurzum: ein spannender, schöner und motivierender Abend.

Ziemlich müde, aber gut gelaunt – eigentlich sind wir immer gut gelaunt, wenn wir in unseren weißblauen Bulli T1 steigen, weil der immer so herrlich knattert – und mit viel Gesprächsstoff im Gepäck machen Josef und ich uns auf den Heimweg. Nachts um halb zwei sollte es doch eigentlich schnell zu uns nach Hause in den Münchner Westen gehen. Doch es zieht sich – wir stehen an jeder der gefühlt 20 roten Ampeln. OK, mitten in der Stadt sehe ich das ein, aber auf der Dachauer Straße? Der größten Ein- und Ausfallstraße gen Westen? Nachts? Kaum ein anderes Auto ist mit uns auf der Straße. Kaum ein Auto quert. Fußgänger sehe ich auch keine.

Generell steh ich mehr auf Grün als auf Rot. Und ich lasse auch gern mein Auto daheim, um mit dem Radl oder dem MVV schnell und umweltbewusst von A nach B zu gelangen. Aber wenn es abends spät wird, gibt es für mich derzeit keine Alternative zum eigenen Auto. Und gerade nachts sollte es doch möglich sein, auf großen Straßen die „grüne Welle“ einzurichten und vielleicht auch mal die eine oder andere „kleine“ Ampel auszuschalten.

Ich bin für eine logische und sinnvolle Verkehrsführung. Rund um die Uhr. Individuell angepasst. Wenn der Verkehr fließt, sinken auch der CO2-Ausstoß, die Lärmbelastung und der Stresspegel der Fahrer.

Und man kann während der Heimfahrt entspannt die Eindrücke des Abends Revue passieren lassen.



Dienstag, 11. Februar 2014

Mir stinkt´s gewaltig

Wollen wir das unseren Kindern wirklich zumuten?

Vor einiger Zeit brachte unser Sohn seine Trinkflasche überraschenderweise immer unberührt aus der Schule mit nach Hause. Als ich ihn darauf ansprach, traute ich meinen Ohren kaum: „Mama, die Toiletten bei uns sind so greißlig und stinken so. Ich will da gar nicht mehr reingehen.“ Da musste ich erst einmal schlucken. Ein Siebenjähriger überlegt sich tatsächlich, nichts mehr zu trinken, nur um dem Gang zur Toilette zu entgehen. Soll sich aber fünf Stunden lang im Unterricht konzentrieren?

Also habe ich mir am nächsten Tag gleich mal die Schul-Toiletten von meinem Sohn zeigen lassen. Ich war schon auf einiges vorbereitet, doch was ich da sah, als er mir die Tür öffnete, ließ mich unweigerlich sofort einen Schritt zurück treten. In einer Schule erwartet man keine luxuriöse Sanitärausstattung, aber zumindest einen Standard an Hygiene und Ordnung. Und nicht herausgerissene Klorollenhalter, abgerissene Klobrillen und einen Gestank, der kaum auszuhalten ist. Ich verstehe meinen Sohn.

Als ich die Geschichte später meinem Mann erzähle, höre ich, dass das in München nichts Außergewöhnliches ist. Ich bin nochmals baff: so etwas in München? In der reichsten Stadt Deutschlands?  

Für mich besteht eine gute Bildung nicht nur aus einem ausgewogenen, intelligenten Lehrplan. Für mich bedeutet gute Bildung auch, unseren Kindern Raum zu geben, in dem sie sich wohlfühlen und gerne aufhalten. Sich geschätzt fühlen. In vernünftig gestalteten Gebäuden, mit ordentlichen sanitären Anlagen, die hygienisch gepflegt sind. Ich weiß, dass dies eine große Herausforderung ist, nachdem in München auf diesem Gebiet so lange so vieles verschlafen wurde. Aber es ist möglich. Und muss möglich sein.

Unser Sohn freut sich schon darauf! 



Montag, 3. Februar 2014

"Das können Sie alles senden"

Herr Seehofer, wie war das damals?

Bei der großen Narrhalla-Soiree am vergangenen Freitag im Deutschen Theater (Josef war als Schirmherr von "Fasching hat Herz" dabei) hatte ich die Gelegenheit, Horst Seehofer spontan ein paar Fragen zu stellen. Ihm wurde an diesem Abend für sein mittlerweile schon legendäres "Das können Sie alles senden" von der Narrhalla der Karl-Valentin-Orden verliehen. Aber seht selbst ...



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