Mittwoch, 19. Februar 2014

Rot ist’s ...

... wenn man nachts die Dachauer Straße heimwärts fährt.

Vorletzten Freitag wurde es mal wieder spät. Erst „Lounge in the City“, dann der erstmals veranstaltete Bürgerball im Deutschen Theater. Anregende Gespräche. Viel positives Feedback auf den Wahlkampf. Kurzum: ein spannender, schöner und motivierender Abend.

Ziemlich müde, aber gut gelaunt – eigentlich sind wir immer gut gelaunt, wenn wir in unseren weißblauen Bulli T1 steigen, weil der immer so herrlich knattert – und mit viel Gesprächsstoff im Gepäck machen Josef und ich uns auf den Heimweg. Nachts um halb zwei sollte es doch eigentlich schnell zu uns nach Hause in den Münchner Westen gehen. Doch es zieht sich – wir stehen an jeder der gefühlt 20 roten Ampeln. OK, mitten in der Stadt sehe ich das ein, aber auf der Dachauer Straße? Der größten Ein- und Ausfallstraße gen Westen? Nachts? Kaum ein anderes Auto ist mit uns auf der Straße. Kaum ein Auto quert. Fußgänger sehe ich auch keine.

Generell steh ich mehr auf Grün als auf Rot. Und ich lasse auch gern mein Auto daheim, um mit dem Radl oder dem MVV schnell und umweltbewusst von A nach B zu gelangen. Aber wenn es abends spät wird, gibt es für mich derzeit keine Alternative zum eigenen Auto. Und gerade nachts sollte es doch möglich sein, auf großen Straßen die „grüne Welle“ einzurichten und vielleicht auch mal die eine oder andere „kleine“ Ampel auszuschalten.

Ich bin für eine logische und sinnvolle Verkehrsführung. Rund um die Uhr. Individuell angepasst. Wenn der Verkehr fließt, sinken auch der CO2-Ausstoß, die Lärmbelastung und der Stresspegel der Fahrer.

Und man kann während der Heimfahrt entspannt die Eindrücke des Abends Revue passieren lassen.