Josef Schmid, MdL
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Arbeitskreis zu Besuch im Showroom der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns

28.10.2026, 16:16 Uhr | Quelle:
CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag

Wie kann Digitalisierung den Alltag in Arzt- und Psychotherapiepraxen spürbar erleichtern? Dieser Frage ging der Koalitions-Arbeitskreis Gesundheit, Pflege und Prävention (AK GPP) bei einem Besuch der neuen KVB ePraxis in München nach.

Foto: CSU-FraktionFoto: CSU-Fraktion

In dem Ende Juli 2026 eröffneten Showroom der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns konnten sich die Abgeordneten davon überzeugen, welches Potenzial moderne Technologien für die ambulante Versorgung bieten, wie durch digitale Anwendungen Arbeitsabläufe vereinfacht und das Praxispersonal entlastet werden kann.

An verschiedenen Stationen, die normalerweise Praxisteams aus ganz Bayern zur Verfügung stehen, wurden unter anderem digitale Selbstanmeldeterminals, KI-gestützte Telefonassistenten, automatisierte Dokumentationssysteme sowie innovative Lösungen für IT-Sicherheit und Praxismanagement vorgestellt. Ein interaktiver Digitalcheck hilft zudem, Verbesserungspotenziale in den eigenen Praxisabläufen zu erkennen.

„Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Sie muss dort ansetzen, wo Ärztinnen und Ärzte sowie ihre Praxisteams im Alltag tatsächlich entlastet werden. Wenn künstliche Intelligenz Routineaufgaben übernimmt und Bürokratie reduziert, bleibt mehr Zeit für das Wichtigste: die Patientinnen und Patienten. Die KVB zeigt hier konkret, wie das funktionieren kann. Entscheidend ist, dass die Technik den Menschen unterstützt – und nicht umgekehrt“, betonte der AK-Vorsitzende Bernhard Seidenath.

Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten können gemeinsam mit ihren Praxisteams digitale Anwendungen ausprobieren und deren Nutzen für die eigene Praxis bewerten. In Würzburg plant die KVB für den nordbayerischen Raum einen zweiten Showroom, der das Beratungs- und Erlebnisangebot künftig regional erweitern soll.